„Die beste Voraussetzung für einen langfristigen Kauerfolg !“

Das Einsetzten (Implantation) von einer oder mehreren künstlichen Zahnwurzeln für die spätere Versorgung mit Kronen, Brücken oder zur Verankerung von Prothesen empfiehlt sich vor allem, wenn der Zahnersatz nicht auf natürlichen Zähnen befestigt werden kann oder ein festsitzender bzw. herausnehmbarer Zahnersatz gewünscht wird. Mit Implantate kann ein weiterer Knochenabbau verhindern oder deutlich verringern und die Kauleistung verbessert oder vollständig wiederhergestellt werden.

Die Implantation findet direkt im entzündungsfreien Kieferknochen im zahnlosen Kieferabschnitt statt, wobei auch unmittelbar nach einer Zahnextraktion im Rahmen einer „Sofortimplantation“ eine Implantatinsertion erfolgen kann. Die zeitliche Abfolge wird im Vorfeld mit dem Patienten diskutiert und ist abhängig von etwaigen Risikofaktoren die bei der Planung mitberücksichtigt werden.

Die Voraussetzung für einen langfristigen Implantationserfolg ist auch ein gut funktionierendes und aufeinander abgestimmtes Team von Kiefer- u. Gesichtschirurgen, Oralchirurgen, Zahnärzten und Technikern, welches gemeinsam mit dem zuarbeitenden Praxisteam eine optimale Abfolge der einzelnen operativen und konservierenden Behandlungsschritte kennt und auf einen langjährigen Erfahrungspool zurückgreifen kann. Damit werden Qualitätsstandards gesichert und eine auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten zugeschnittene Therapie ermöglicht.

Die operative Umsetzung der Implantateingliederung insbesondere bei schwierigen Ausgangssituationen ergibt sich für den MKG-Chirurgen bereits aus seiner Facharztweiterbildung aber auch aus der zertifzierten Fortbildung zum  „Implantologen“, in der zusätzliche Grundlagen zur Erstellung eines interdisziplinären Gesamtkonzepts erworben werden. Aktuell wird bereits eine Vielzahl aller Dentalimplantate von MKG-Chirurgen gesetzt und insbesondere wenn eine Wiederherstellung von Knochengewebe (z.B. bei kleinen aber auch grossen Defekten des Kieferknochens) erforderlich ist. Hierzu stehen verschiedene operativ-rekonstruktive Verfahren zur Verfügung, um das Knochengewebe mit körpereigenem Material oder entsprechendem extrakorporalen Ersatzgewebe (z.B. Knochenersatzmaterial) besonders schonend wieder aufzubauen. Aus den verschiedenen Möglichkeiten wird die Methode gewählt, welche das individuell beste Ergebnis verspricht.

Ausblick

Der langfristige Erfolg jeder implantologischen Versorgung hängt jedoch im wesentlichem von der Nachsorgebereitschaft des Patienten und des Praxisteams ab. Nur durch eine gezielte und intensive Mundhygiene mit allen moder­nen Zahnpflegemöglichkeiten und das Angebot eines Nachsorgeprogramms, das regelmässige Zahnarztbesuche beinhaltet, kann Zahnersatz langfris­tig und funktionsfähig erhalten werden.

 

Quelle: